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Große Zustimmung für neuen Kurs des Kunstverein Ulm

Große Zustimmung für neuen Kurs des Kunstverein Ulm

Bei der Mitgliederversammlung des Kunstverein Ulm wurde der Vorstand mit hoher Zustimmung bestätigt und konnte nur positive Zahlen inklusive Besucherrekord verkünden.

Mehr als 10 000 Besuchende, 40 Neueintritte, zahllose ausverkaufte Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellungen und eine deutlich sichtbarere Social-Media-Präsenz: Das Jahr 2025 war wie bereits das Jahr zuvor für den Kunstverein Ulm in allen Belangen ein sehr gutes. So war es nicht verwunderlich, dass der neue Vorstand wie auch der programmatische Kurs mit fast schon absoluten Zustimmungswerten der 47 anwesenden Stimmberechtigten plus 12 Stimmübertragungen unterstützt wurde.

Wolfgang Röhr, der bei zwei Enthaltungen wiedergewählte 1. Vorsitzende, betonte, dass man trotz der sechs Ausstellungen dank eines an anderen Stellen angesetzten Sparstifts das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis habe abschließen können. Der vom ehemaligen Vorstand und der ehemaligen Geschäftsführerin Marion Klemp-Höpfner wurde vom neuen Team konsequent fortgeführt. Auch deshalb wird das Ergebnis Ende 2025 voraussichtlich noch höher ausfallen — auch dank einer wirtschaftlich höchst erfolgreichen „Jahresgaben 2025“-Ausstellung, die vom 2. Vorsitzenden Michael Günzer initiert und mitkuratiert worden war.

Im Jahr 2024 waren die Ausstellungen „Whiteout 4“ der Neuen Gruppe München und die des populären Komikers Max Giermann sehr zugkräftig, im Jahr 2025 konnte die Kalifornierin Ellen Akimoto mit 3256 Besuchenden einen Rekord für eine Einzelstellung verzeichnen, auch dank einer fulminanten Kulturnacht mit 1423 Besuchenden. Aktuelle zeitgenössische Kunst wird auch weiterhin im Fokus des Kunstvereins stehen. Aktuell ist das in der Mitgliederausstellung 2025/26 der Fall, gefolgt von der „Jahresgaben 2026“-Ausstellung und der Soloshow der Wiener Künstlerin Nana Mandl.   

Unterstützt wurde von den Mitgliedern auch der Ansatz, den Schuhhaussaal mit seinen Ausstellungen durch ein anspruchsvolles Rahmenprogramm mit Konzerten und Lesungen noch bekannter zu machen und durch Kooperationen mit anderen Vereinen weiter zu öffnen. Zusätzlich zu den Stücken von Schukrafts Wundertüte oder den Klassik-Konzerten von Ponte Ulm, gab es, wie Geschäftsführer Udo Eberl berichtete, hervorragend besuchte Pianosolo-Konzerte mit Nik Bärtsch und Dirk Maassen, Spitzen-Jazz mit dem NHT Trio aus New York oder dem Sol Jang Trio in Kooperation mit KunstWerk, Saxofon maximal mit Dieter Kraus oder Perkussion genial mit Jürgen Grözinger — nicht zu vergessen in Kooperation mit dem Ulmer Lyriksommer ein berauschendes Lesefest mit Nora Gomringer und Jan Wagner und zuletzt den surreal-komödiantischen Lese- und Liederabend mit Gerd Baumann und Marcus. H. Rosenmüller.

Gewählt wurden aus dem Kreis der inzwischen wieder 662 Mitglieder auch sechs Beiräte. Zu Gerhard Braun, Peter Degendorfer, Marion Klemp-Höpfner und Robert Höpfner gesellen sich nun Ruby Heimpel und Martin Rivoir. Gemeinsam will man, so Wolfgang Röhr, den „Weg in die Zukunft des Kunstvereins“ fortsetzen und im kommenden Jahr für etliche Überraschungen sorgen.

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