OB begrüßt 5000. Besuchende im Ulmer Metzgerturm
Am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit, war es kurz nach 16 Uhr so weit: Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher ließ es sich nicht nehmen, die 5000. Besuchende der Galerie des Kunstverein Ulm im Metzgerturm selbst zu begrüßen. Gemeinsam mit Wolfgang Röhr, dem 1. Vorsitzenden des Kunstverein Ulm, und Martin Rivoir, dem Initiator der Kunst-Werdung des Metzgerturms, überreichte er den freudig überraschten Besucherinnen Berfin Emsiz aus Ulm und Elisa Hermann aus Neu-Ulm jeweils einen kleinen Metzgerturm und einen Kunstdruck.
Nach dem Run auf Ulms schiefen Turm während des Internationalen Donaufests und in der Kulturnacht wurde die Besuchendenzahl bereits in der ersten Saison der Öffnung erreicht. Und dies obgleich sich aus Sicherheitsgründen wegen der steilen Holzstiegen nur 10 Personen gleichzeitig im Turm befinden dürfen. Der OB zeigte sich nach einer Führung mit Wolfgang Röhr und Martin Rivoir von der umsichtigen Sanierung durch das Gebäudemanagent der Stadt Ulm im Einklang mit dem Denkmalschutz und die Verwandlung durch den Kunstverein Ulm zur Galerie begeistert.
Seit Mitte Mai ist der um das Jahr 1349 noch vor dem Münster erbaute Ulmer Metzgerturm regelmäßig von Freitag bis Sonntag an Nachmittagen von 14 bis 18 Uhr als Galerie geöffnet. Der Kunstverein Ulm konnte auf sechs Stockwerken des historischen Turms eine Galerie etablieren. Der erste Künstler, dessen Arbeiten mit dem Ausstellungstitel „Equilibrio“ dort im besonderen Ambiente zu sehen sind, ist Johannes Pfeiffer, der mit seiner Seilinstallation zwischen der Stadtmauer und dem Metzgerturm die Sicht auf diesen künstlerisch verändert hat.
Der Turm wie auch die Ausstellung sind noch bis Sonntag, den 18. Oktober, von Freitag bis Sonntag an Nachmittagen von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Am finalen 18. Oktober wird Johannes Pfeiffer von 10:30 Uhr an selbst durch seine Ausstellung führen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Fotohinweis: Wolfgang Röhr (1. Vorsitzender des Kunstverein Ulm), Berfin Emsiz, Martin Rivoir, Elisa Hermann und Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher (von links). @Foto: Udo Eberl

